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AZ-Ortsgruppe Vogelliebhaber Pforzheim 1965
Haltung meiner Kapuzenzeisige (Spinus cucullatus) Im Jahre 2016 habe ich mich entschlossen meine Hobbyvogel- zucht umzustellen. Es wurde ausgedünnt und verkleinert, d.h.  Konzentration auf weniger Arten. Heute halte ich noch Buntkopf-Papageiamadinen und Peales-Papageiamadinen. Bei den Zeisigen entschied ich mich für Kapuzenzeisige. Mein Bestand hiervon wurde drastisch bereinigt. Und damit fing es an. Behalten habe ich nur 1 Paar Kapuzen. Nun begann die Suche. Ich kaufte insgesamt noch 9 Paare dazu. Alle aus verschiedenen Züchterhänden. Diese Tiere  wurden sorgfältig nach ihrem Verhalten sowie Verträglichkeit beobachtet und ausgewählt. Behalten habe ich dann 6 Paare. Die Tiere werden im Innenraum gehalten bei konstanten Temperaturen, mindestens 20 Grad. Ebenso Luftfeuchtigkeit ca. 60 %. Für die Zucht werden die Tiere in Boxen von den Abmessungen  120x50x50 cm pro Paar gehalten. Dies ist bei mir die erfolgreichste Art die Tiere zu halten. Ein Paar hatte ich versuchsweise in einer Voliere  200x150x100 cm untergebracht und zwar zusammen mit den Buntköpfen. Das Verhalten war sehr gut, keinerlei Aggressionen  usw. Aber der Zuchterfolg blieb hinter den Erwartungen. Die Boxen sind alle mit einer LED-Beleuchtung ausgestatten und sind ca, ab 5.30 bis 19.30 Uhr ständig beleuchtet, trotz zwei großen Fenstern mit natürlichem Licht. Auch sind die Boxen in der Mitte trennbar. Nach einem Versuch, das Männchen während der Brut und anfänglicher Fütterung, zu trennen habe ich weiterhin darauf verzichtet. Denn das Männchen gehört dazu. Nach meinen Erfahrungen füttern die Männchen  sehr gut. Was auch sehr wichtig ist, da meist das Weibchen wieder anfängt ein Nest zu bauen und zu brüten beginnt, während die Jungen fast ausschließlich dann vom Männchen gefüttert werden. Auch ist eine bessere Befruchtung gewährleistet, als wenn das Männchen erst wieder „kurz bevor“ eingesetzt wird. Auch wurde ich von der Natur hierzu verleitet, denn wer sperrt in der Natur die Männchen weg?? Zur Fütterung noch einige Anmerkungen, die Bitte nicht zu verallgemeinern sind. Es sind meine Erfahrungen. Als Grund- bzw. Trockenfutter gebe ich eine Mischung div. Fertigfutter für Zeisige sowie div. Wild- und Unkrautsamen. Dann das gesamte Jahr über Chicoree sowie Gurkenscheiben. Der Versuch die Tiere an Obst zu gewöhnen schlug leider fehl. Keiner meiner Vögel interessierte sich hierfür. Dazu kommt jeden 2. Tag frische Vogelmiere aus dem eigenen Garten. Natürlich nur während der Wachstumszeit Frühjahr bis Herbst. Etwa zweimal pro Woche hole ich im Wald frische Weißtannenzweige die total abgeknabbert werden. Während der Aufzucht- bzw, Brutzeit noch täglich frisches Keimfutter. Ebenso werden zur Aufzucht sehr gerne kleine Mengen von animalischem Futter aufgenommen. Dies reiche ich tiefgefroren, also kein lebendes Futter. Die Fertigmischungen sowie das Frostfutter beziehe ich von der Fa. Blattner. Da ich bis Ende Mai 2017 bereits über 25 Kapuzen Nachkommen habe sowie auch bei den Peales wieder Nachwuchs vorhanden ist, hoffe ich keine sehr großen Fehler zu machen. Dieter E. Fauser  Mittlere Stöckstr. 31 75180 Pforzheim eMail:  andifa43@web.de
Zuchterfahrungen